Pilates


Übungsleitung: Iris Buch

 

"Nach 10 Stunden fühlen sie sich besser,

nach 20 Stunden sehen sie besser aus,

nach 30 Stunden haben sie einen neuen Körper"

                                                  Zitat: Joseph Pilates.

Geeignet für jedes Alter und jedes Geschlecht ist Pilates ein sanftes Ganzkörpertraining, das Atmung und Bewegung in Einklang bringen soll. Die Übungen können zum Beispiel bei Rückenproblemen helfen, eignen sich aber auch zur Vorbeugung vieler anderer Beschwerden.

Was ist Pilates und wo liegt der Unterschied zu Yoga?

Pilates ist ein ganzheitliches Training und zeichnet sich durch langsame, fließende und kontrollierte Bewegungen aus, die von einer ruhigen, tiefen Atmung begleitet werden. Die Urform dieser Trainingsmethode geht auf Joseph Hubert Pilates zurück, der sie Anfang des 20. Jahrhunderts unter der Bezeichnung „Contrology“ (= die Koordination von Körper und Geist) entwickelt hat.

Das klassische Programm beinhaltet knapp 40 Übungen, die in einer vorgegebenen Reihenfolge absolviert werden. Zum Teil sind die Übungen den Asanas, also den Körperstellungen des Hatha-Yogas ähnlich.

Der Unterschied zwischen Yoga und Pilates besteht vor allem darin, dass das Pilates-Training keinen spirituellen Hintergrund hat – auch wenn die Konzentration auf den eigenen Körper und die korrekte, kontrollierte Bewegung tatsächlich etwas Meditatives haben kann. Ein weiterer Unterschied zwischen Pilates und Yoga besteht darin, dass bei den Übungen speziell entwickelte Pilates-Geräte und anderes Pilates-Zubehör wie etwa Bälle oder Rollen zum Einsatz kommen können, die das Übungsspektrum erweitern sowie zusätzlich Koordination und Stabilität fordern sollen. Damit lassen sich Übungen variieren, verhärtete Muskeln massieren sowie das Gleichgewicht oder bestimmte Muskelgruppen besser trainieren.